Stimmungshoch auf dem Weihnachts- und Wintermarkt

Heinsberg. Der Zuspruch und der Erfolg hielten bis zum Schluss an: Der neue Weihnachts- und  Wintermarkt in der Heinsberger City war in der Region das Gesprächsthema „Nr.1“. Zur Freude der alten und neuen Marktbeschicker, die auch am Anfang, bei wenig winterlichen Temperaturen, über ein gutes Geschäfts schwärmen. Susanne und Hans Zaunbrecher etwa, die in ihrem Knusperhäuschen frisch gebrannte Mandeln in diesem Jahr im erweiterten Sortiment anbieten; unter anderem Capuccino-Mandeln sowie Vanille-, Rum und Amaretto-Mandeln. Daneben sind die Renner bei den Kunden die Schokoladenfrüchte in verschiedenen Schokoladenarten, Zuckerwatte und Popcorn. „Wir sind sehr zufrieden“, sagt Hans Zaunbrecher, „und wir freuen uns, dass die Besucher den neuen Markt so gut angenommen haben .“

Direkt an der Eisbahn steht das Heinsberger Glühweinhaus. „Die Stimmung ist hervorragend“, sagt Peter Gering. „Wir sind im zweiten Jahr dabei und freuen uns schon über Stammgäste, die die Glühwein-Spezialitäten lieben, aber auch unseren Eierpunsch, den Heidelbeerpunsch oder die Schokomel. Und alles gibt es Original oder „mit Schuss“. Und wenn die Witterung wirklich kühl wird, ist das Glühweinhaus beheizt.“

An einer anderen Stelle standen Rosie und Heinz Peter Over mit ihrem Weihnachts-, Deko- und Geschenke-Sortiment, das überwiegend aus Porzellan und Glas besteht. Wer Feines und Ausgefallenes, aber auch typisch-traditionelle Weihnachtsgeschenke suchte, wurde hier immer fündig. Heinz Peter Over, der häufig Märkte mit seiner Frau besucht, schwärmt von seiner Heimatstadt: „Der Zuspruch ist hier immer groß, wir sind auch in diesem Jahr wieder sehr zufrieden und freuen uns, weil wir für jeden Geschmack etwas bieten konnten.“

Auch der Treffpunkt für Kinder war wieder Tag für Tag stark frequentiert und Manfred Mainka, der auch neuer Marktmeister ist, zeigt sich rundherum dankbar. Sein Resumee: „Es waren friedliche Advent- und Winterwochen, bei denen sogar das Wetter mitspielte. Wir sind sehr zufrieden und dankbar! Übrigens auch der Polizei, die in den letzten Wochen hier Präsenz zeigte und so für ein sicheres Gefühl bei uns allen sorgte.“

Besonderes Augenmerk war auf den Mittelpunkt des Marktes gerichtet: die Eisbahn, der Beitrag der Stadt Heinsberg zum Wintermarkt. Der Slogan „Heinsberg on Ice“ zog wieder viele Eisläufer an. Unermüdlichen Einsatz zeigten hier die drei Herren vom Eisbahn- Service-Team: Theo Rademakers (Schlittschuhe-Verleih), Christian Hilz (Eis-Aufbereitung) und Mario Miner (Eisbahn-Aufsicht).

Mit Wettspielen war neben den üblichen Eislaufstunden für Abwechslung und Unterhaltung gesorgt. Sportliche Veranstaltungen, wie „Pittermännchen-Curling“ und ein Eisdreikampf um den Preis der Stadtwerke Heinsberg zogen an vielen Abenden zusätzliches Publikum an und machten den Wintermarkt zum Treffpunkt nach Feierabend. In jeweils vier Vorrunden wurden die Sieger ermittelt und die Moderatoren Albert Heitzer und Johannes Geiser waren mit ihrem gekonnten Improvisationstalent ständig gefordert. Insgesamt hatten sich für die beiden Turniere 64 Mannschaften angemeldet, so dass Kathrin Zimber, als Organisationsleiterin, alle Hände voll zu tun hatte. Wie übrigens auch ihre Kollegin Linda Schröder, die an den Abenden die Wettkampfleitung übernommen hatte. Am Ende zweier packender Finales standen die glücklichen Gewinner fest: Im Hansen-Bildstein- Cup ( Curling-Wettbewerb) siegten die „Dorfplatz Ultras Zwo“, vor den Teams „Kölsch auf Eis“ und Schafhausener  Karnevalsverein; beim Finale im Eisdreikampf kam das Team „De Zwote“ auf den ersten, Team Gaststätte Küppers auf den zweiten und das Team SKV auf den dritten Platz. Die weiteren Teams, die durch Ehrgeiz und lustige Namen glänzten (Steife Krücken, Schmutzige Pudel oder Lückenbüßer) schafften es zwar ins Finale, jedoch nicht aufs Treppchen. Dafür an die nahe Bar des Skikarussells, die für alle eine für viele Wochen gastliche Heimat geworden war….
Guenter Kleinen / Foto: GuV Heinsberg