Alte Innenstadtbereiche zu neuem Leben erweckt

P1030359 DSC_0083  DSC_0012 P1020921
P1070749
  P1070771 P1070801 P1070660

Heinsberg.- Es ist nun mal so: Vor dem Erfolg steht die Arbeit. Nach einem ersten „Versuch“ zum Sommer Boulevard haben nun die Oberstadt-Geschäfte nachgelegt. Einzelhändler, Dienstleister und Gastronomen hatten sich für das Stadtfest vorgenommen, die Flaniermeile um den Torbogen noch weiter auszubauen. Das Ergebnis konnte sich sehen lassen. Und war auch nicht zu übersehen. Eine große Hüpfburg zeigte auf der oberen Hochstraße in Höhe der Gaststätte Cüppers, dass auch hier noch gefeiert wurde. Die so genannte Safari Lodge hatte an den Stadtfest-Tagen alle Hände voll zu tun und die Besucher waren sich einig: „So schön haben wir lange nicht gefeiert.“ Und durch den Torbogen hindurch zog sich die Reihe der Teilnehmer durch die ganze Stadt bis zur Stiftsstraße, wo eine Büchermeile für modernes Antiquariat bereits am Samstag über viel Beachtung von den Besuchern berichtete. Der Sonntag war dann so erfolgreich, dass um Fortführung angefragt wurde.

Dies betraf auch die „Apfelstraßen-Teilnehmer“: Afrikaner, aus überwiegend westafrikanischen Ländern, hatten hier ihren Afrika-Bazaar und fühlten sich sichtlich wohl in Heinsberg. Sogar die afrikanischen – und für mitteleuropäische Gaumen eher ungewohnten – Köstlichkeiten, waren sonntags im Laufe des Nachmittags ausverkauft.

Während sich auf der Hochstraße die Menschen im schon gewohnten Rhythmus zur Musik bewegten – Franky‘s Funky Fanfare war wieder einmal zu Gast – oder sich an Gregory, dem Eiermann aus Südafrika begeisterten, die Stimmung war wieder einmal „Stadtfest-like“, entspannt und fröhlich. Bis in den Abend hinein waren die Straßen gefüllt mit gutgelaunten Menschen und die Parkplätze an der Peripherie vollbesetzt. Am Samstag freilich noch einige Stunden länger: Die Show „Mama Afrika“, die zugunsten des Jubiläums des Vereins „Wir für Ruanda“ auf den Markt eingeladen hatte, zog die Menschen in ihren Bann. Bis kurz vor Mitternacht klangen die afrikanischen Trommeln durch die Stadt und entließen schließlich Stadtfest-Besucher, die ein wenig von der Unbeschwertheit afrikanischer Lebensfreude mit in den Alltag nehmen konnten. // Guenter Kleinen